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DR. WILHELM FRICK 1931-38 Spule 1-4
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Als Leiter der Kriminalpolizei in München beteiligte sich Frick an Hitlers gescheitertem Hitler-Ludendorff-Putsch von 1923, wofür er wegen Hochverrats verurteilt wurde. Er entging der Haft und entwickelte sich kurz darauf zu einer führenden Persönlichkeit der NSDAP im Reichstag. 1930 wurde Frick der erste Nationalsozialist, der in Deutschland ein Ministeramt bekleidete; er amtierte als Innenminister des Landes Thüringen.
 
Nachdem Hitler 1933 Reichskanzler geworden war, trat Frick in die neue Regierung ein und wurde zum Innenminister ernannt. Zudem wurde Frick am 21. Mai 1935 zum Generalbevollmächtigten für die Reichsverwaltung bestellt. Er war maßgeblich an der Ausarbeitung von Gesetzen beteiligt, die der Festigung des NS-Regimes (Gleichschaltung) dienten, sowie an Gesetzen, welche die nationalsozialistische Rassenpolitik definierten – allen voran die Nürnberger Gesetze. Am 30. August 1939, unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, berief Hitler Frick in den sechsköpfigen Ministerrat für die Reichsverteidigung, der als Kriegskabinett fungierte. Mit dem Aufstieg der SS verlor Frick innerhalb der Partei zunehmend an Einfluss; 1943 wurde er als Innenminister durch Heinrich Himmler abgelöst. Frick blieb bis zu Hitlers Tod im Jahr 1945 als Minister ohne Geschäftsbereich Mitglied des Kabinetts.
 
Dr. Wilhelm Frick
1931-38
Spule 1
Stumm
ohne Untertitel
7:47 Min.
 

 

Dr. Wilhelm Frick
1931-38
Spule 2
Stumm
5:56 Min.
 

 

Dr. Wilhelm Frick
1931-38
Spule 3
Stumm
4:58 Min.
 
 
Dr. Wilhelm Frick
1931-38
Spule 4
Stumm
7:50 Min.